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Johann Carl Friedrich Gauss wurde am 30. April, 1777 in Braunschweig geboren und starb am 23. Februar
1855 in Göttingen. Er war für die Mathematik das, was Newton für die Physik war, wissenschaftlich wie
menschlich. Als Wunderkind im Kopfrechnen hatte er im Alter von 17 Jahren bereits viele seiner mathematischen Theorien erdacht und
wurde so zum Studium nach Braunschweig and Göttingen geschickt. Er schrieb das erste moderne Buch über Zahlentheorie, in dem er das
Gesetz quadratischer Reziprozität beschreibt und entwickelt die Differentialgeometrie gekrümmter Flächen. Außerdem formuliert er
die Theorie elliptischer und komplexer Funktionen (ohne sie zu publizieren) und ist ein Pionier mathematischer Anwendungen in der
Physik, etwa bei der Gravitation, dem Magnetismus und der aufkeimenden neuen Erfindung "Elektrizität". Im Jahre 1807 wird
er schließlich Professor der Mathematik und Direktor der Göttinger Sternwarte. 1821 wird er mit der Vermessung und Kartografierung
des Staates Hannover beauftragt, wofür er das sogenannte Heliotrop erfindet. Außerdem wurde nach ihm die Einheit der magnetischen
Induktion benannt. Da soll noch einer sagen, die Mathematiker wären nicht praktisch.
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