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Jacob Steiner (1796-1863) wurde in Utzenstorf in der Schweiz geboren. Es ergeht ihm zunächst ähnlich
wie seinem Zeitgenossen und Kollegen Poisson. So lernt er vor seinem vierzehnten Lebensjahr weder zu lesen
noch zu schreiben und geht mit achtzehn (gegen den Willen seiner Eltern) endlich zur Schule, besucht die Universitäten von
Heidelberg und Berlin, wobei er sich als echter Selfmademan mangels Bafög durch ein bescheidenes Tutorengehalt finanziert. Im
Jahre 1834 übernimmt er schließlich einen Lehrstuhl für Mathematik an der Universität in Berlin, den er bis zu seinem Tod innehält.
Sein englischer Mathematikerkollege Thomas Archer Hirst (1830-1891) beschreibt ihn wie folgt: "He is a
middle-aged man, of pretty stout proportions, has a long intellectual face, with beard and mustache and a fine prominent forehead,
hair dark rather inclining to turn grey. The first thing that strikes you on his face is a dash of care and anxiety, almost pain,
as if arising from physical suffering- he has rheumatism. He never prepares his lectures beforehand. He thus often stumbles or
fails to prove what he wishes at the moment, and at every such failure he is sure to make some characteristic remark."
Letztere Dinge sind wir gelegentlich auch von unseren heutigen Dozenten her gewöhnt.
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