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Osborne Reynolds

wurde am 23. August 1842 in Belfast, Irland geboren und starb am 21. Februar 1912 in Watchet, Somerset, England. Er war ein Cambridge Graduate der Mathematik und wurde, was beim Fachdünkel der Ingenieure heute wohl undenkbar wäre, 1868 der allererste Professor of Engineering an der Universität Manchester. Hier blieb er bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1905. Im Jahre 1877 wurde er wissenschaftlich geadelt, nämlich zum RFS ernannt, also ein Fellow of the Royal Society. 11 Jahre später gewann er außerdem die Royal Medal dieser ehrenwerten Gesellschaft. Seine frühen Arbeiten konzentrierten sich auf den Elektromagnetismus. Bald jedoch wandte er sich der Hydraulik und der Hydrodynamik zu, wovon auch sein Transporttheorem zeugt. Im Jahre 1886 formulierte er eine Theorie der Schmierung und drei Jahre später entwickelte er die mathematischen Grundlagen zum Studium der Turbulenz. Daran erinnert auch die nach ihm benannte Reynolds zahl, welche den Übergang zwischen laminaren und turbulenten Strömungen kennzeichnet.