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Maxymilian Tytus Huber (1872-1950)
Der Pole wirkte als Mechanikprofessor in Lwów (Lemberg), Warschau und nach 1945 in Gdansk (Danzig). Er formulierte 1904 als erster
ein Festigkeitskriterium auf der Basis der Gestaltänderungsarbeit. Die Formulierungen durch R. vin Mises
(1913) und H. Hencky (1923) erfolgten davon unabhängig. M.T. Huber nahm als
österreichischer Offizier am 1. Weltkrieg teil und geriet in russische Gefangenschaft, die er nutzte, um im Lager an der Wolga
Russisch zu lernen und das damals gerade erschienene Lehrbuch der Festigkeitslehre von S.P. Timoshenko ins
Polnische zu übersetzen, was das heutzutage politisch inkorrekte Statement von Heraklit bestätigt, wonach der
Krieg der Vater aller Dinge ist, was man im speziellen Fall der Festigkeitslehre a priori auch nicht ganz von der Hand weisen
kann.
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